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Reisebericht von Bernd Jaeger zurck zur bersicht

Mit der NCL: Norwegian Pearl im Gebiet "Karibik"
Mit der Norwegian Pearl in der Karibik

Unsere Reise auf der NCL Norwegian Pearl fhrte uns in 9 Tagen von Miami bis nach Dominica und wieder zurck.

Wir haben die Anreise nach Miami selbst organisiert, weil wir in den USA mglichst keine Zwischenlandung machen wollten, wie es bei den Flgen die NCL anbietet der Fall war.

Also sind wir mit Swissair ber Zrich direkt nach Miami geflogen.

Dort bernachteten wir in dem sehr guten Hotel 'The Palms'. Dieses liegt ca. 20 Gehminuten vom Artdeco destrict entfernt. Durch seine schne Lage direkt am Strand, die im kolonialen Stil gehaltene Ausstattung und auch durch den guten Service war dieses Hotel die richtige Einstimmung auf die Reise.

Die Einschiffung am nchsten Mittag klappte schnell und problemlos. Es waren ausreichend viele Schalter vorhanden um eine zgige Einschiffung zu gewhrlesiten.

Die NCL Pearl, ein erst 2006 auf der Meyerwerft fertiggestelltes Panamax Kreuzfahrtschiff mit einer Tonnage von 93.000 BRZ ist bereits von aussen eindrucksvoll (aber nicht schn) Die Form hat ein wenig etwas von einem schwimmenden Brikett, aber so werden ja die meisten neuen Schiffe leider gebaut.

Von innen aber verbreitet sie ein heiteres Ambiente mit einen quitschbunten Atrium und gewagten Farbzusammenstellunen.

Die Kabine
Unsere Innenkabine auf Deck 10 war sehr gut isoliert und zweckmig eingerichtet. Das Bad mit seiner relativ groen Dusche und Galstrennwand war sehr schn gelst.

Der vorhandene LCD Fernseher gauckelt jedoch eine Modernitt vor, die das Room Entertainment System nicht erfllen konnte. So gab es im Gegensatz zu Royal Carribean und Costa Schiffen kein interaktives System und auch keine selbst auswhlbaren Videos. Dies fand ich fr einen Neubau schade.

Die Restaurants
Durch das Freestyle Konzept, konnte es jeder nach eigenen Geschmack gut gehen lassen.

Die Auswahl an Restaurants war berwltigend. Darum zu jedem Restaurant nur eine Kurzbeschreibung:

Ohne Zuzahlung
Summerpalace
Dies ist das Hauptrestaurant am Heck des Schiffes.
Durch die raumhohen Panormafenster hat man einen tollen Blick nach draussen. Die Abendmens waren ok. (aber nicht mehr !) Beim Frstck geb es zumindest bei uns kleinere organisatorische Probleme, aber das Personal ist sehr freundlich und zurvokommend. Die Menauswahl am Abend hinkte anderen Schiffen etwas hinterher.

Indigo
kleiner und intimer eingerichtet, aber mit gleicher Menkarte, meistens voller als der Summerpalace

Gartencafe
groes aber sehr schlauchfrmiges Bffetrestaurant.
Der Bffetbereich war sehr gro, dadurch gab es kaum Schlangen, allerdings war die Auswahl nicht berauschend, die Qualitt der Speisen war aber in Ordnung.

Great Outdoors
der schnste Platz auf dem Schiff auf Deck 12 im Freien am Heck.
Hier gab es einen Grill und ein kleines Bffet. Das Frhstck hatte fast den gleich Umfang wie das Gartencafe. Da Amerikaner es meistens klimatisiert mgen, war hier sozusagen der deutsche Treffpunkt.

Mambos
Das Tex Mex Restaurant direkt am Atrium auf Deck 8.
Hier haben wir zwar nicht gegessen (bei 12 Restaurants in nur 9 Tagen kann man halt nicht berall hin). Mitreisende erzhlten uns jedoch, das Essen wre sehr gut gewesen.

La Cucina
Der Italiner an Bord. So italienisch eingericht sind nicht mal die Restaurants in Italien !
Sehr schn und als einzigstes Servicerestaurant auch mit einem (vom Great Outdoors abgetrennten) Aussenbereich.

Das Essen und die Auswahl waren hervorragend. Das beste Restaurant ohne Zuzahlung. Das haben allerdings auch andere bemerkt, darum immer sehr voll (vorher reservieren)

Rainbow Cafe
24 Stunden geffnetes Restaurant mit einfacher Kche (Sandwich und Burger)

Erstaunlicherweise verirren sich hier auch morgens um 3 noch Gste die einen Riesenburger verdrcken.

Mit Zuzahlung
Sushibar
besser haben wir noch kein Sushi gegessen. Gegen $ 15 Zuzahlung gab es Sushi soviel am wollte. Die leckeren Rollen wurden vor unseren Augen zubereitet.

Lotus Garden (+$ 15)
Asiatisches Restaurant direkt neben der Sushibar.
Hier waren wir leider auch nicht, aber es haben einge von dem Steak Terryaki geschwrmt. Sehr schn eingerichtet

Shabu Shabu (+$ 15)
ein abgetrennter Bereich im Lotus Garen mit einem mongolischen Barbeque (rohe Zutaten werden am Tisch in einem Topf mit heien Wasser geworfen). Sehr gesund, schmeckt aber nach nix !

Teppanyaki (+$ 20)
Das absolute Restauranthighlight an Bord. Unbedingt min. 1 mal mitmachen.

Jeder Tisch hat seinen eigenen Koch, der vor unseren Augen nicht nur gekonnt mit rohen Eiern hantiert hat, sondern auch ein sensationelles Filet und Hummer gezaubert hat. (megakstlich !)
Zu Hauptzeit immer ausgebucht ! unbedingt gleich morgens reservieren.

Le Bistro (+$ 15)
traumhaft schn und edel eingerichtet werden hier franzsische Spezialitten mit einem besonders gut geschulten Personal serviert. Das edelste Restaurant an Bord

Cagneys Steakhaus (+$20 bis $25)
sehr schn eingerichtetes klassisches Stakhaus
Leckere Filets und Hummer, aber nichts aussergewhnliches, Die Steakhuser bei RCCL sind noch besser)

So nachdem das Essen ausgiebig behandelt wurde noch ein paar Anmerkungen zu dem Nachtleben.

Schn war es, das im Gegensatz zur Aida, jeden Abend 2 Shows (meist mit guter Qualitt) aufgefhrt wurden (um 19.45 und 21.45) Dadurch hat sich auch der Andrang in den Restaurants gut verteilt.

Anschlieend ging es meist in die Spinnacker Lounge auf Deck 14 im Bug. Hier wurden jeden Abdend die blichen Spiele aufgefrt und es gab eine gute Liveband.

Richtig kultig war die Bliss Ulta Lounge auf Deck 8. Hier ging nachts hufig 'die Wutz' ab. Geniale Einrichtung und 4 Bowlingbahnen sorgten fr Spass und Abwechslung. Die Bar wurde nachts noch einmal durch die Happyhour von 0 - 1 Uhr gefllt.

Tagsber standen reichlich (weil nicht reservierte) Liegen zur Verfgung. Hier wurde endlich wirklich mal der Liegestuhl von der Pool Crew freigemacht, wenn das (logischerweise deutsche) Buch ber eine Stunde einsam in der Sonne auf seinen Besitzer wartete. (Das wre mein Traum auf der Aida - 500 hilflos umherirrende Liegenreservierer auf der Suche nach ihren Bchern und Sonnencreme :-)

Der Poolbereich selbst ist aber fr die Schiffsgre zu klein, da es nur 2 Pools direkt hintereinander gab. Somit gab es auch keine Chance auf einen ruhigen Platz am Pool)

Alles im allen ist das Schiff eine echte Alternative zur Aida, wenn man keine Angst vor berwiegend englischsprachigen Schiffen hat.

Die Ziele:

Domenica
Die Regenwaldinsel empfing uns standesgem mit Regen. (sonst wrs ja auch eine Sonnenwald Insel)

Die ppige Vegatation im Urwald ist wirklich eindrucksvoll, die Strnde sind jedoch eher mig.

Barbados
Die Insel wurde auch von der Prominenz entdeckt. Eine Inselrundfahrt mit einem Taxi lohnt sich (unbedingt Preis aushandeln) Die Tour fhrt vorbei an den Husern von Tiger Woods und Mick Jagger und endete an einem schnen, aber schmalen Strand.

Vermutlich gibt es schnere Strnde in Barbados, aber mit denen hatte wohl der Taxifahrer keinen Vertrag.

St. Lucia
Eine schne Insel mit ppiger Vegetation. Mein Tipp: Vom Hafen aus einfach immer Bergauf laufen, der Blick entschdigt fr die Stapazen.

Antigua
Die Strandinsel. Im Ort selbst ist ausser ein paar Touristikshops nichts los, aber tolle Strnde.

Wir hatten hier einen traumhaften Ausflug mit Minibooten zu einer kleinen Insel namens 'Bird Island' gemacht. Hier war der Karibiktraum perfekt.

Tortula
Die Liegezeiten in Tortula waren unglcklich. Das Schiff lag hier nur von 08 - 13 Uhr. Zuwenig fr eine echte Inseltour, alos blieb hier nur ein kurzer Ausflug zum Strand.

Die Reise war insgesamt sehr schn und zu empfehlen. Die 10 Std. Flug nach Miami lohnen sich auf jeden Fall, wenn man dem Alltag komplett entfliehen mchte

Bernd Jaeger


Datum des Eintrages 04-04-2007 19:53