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Reisebericht von Bernd Jaeger zurck zur bersicht

Mit der Princess: Caribbean Princess im Gebiet "Karibik"
Caribbean Princess 5 Sterne Reise zum 4 Sterne Preis

In Deutschland ist Princess noch relativ unbekannt. Das ist schade, denn nach unserer Reise denke ich, man sollte Princess im mit im Auge haben, wenn man ein Fan der internationalen Schiffe ist.

Hier folgt unser ausfhrlicher Bericht:

Anreise:Am 20.10.2006 sind wir mit der LTU ab Dsseldorf direkt nach Miami geflogen. Der Flug war sehr angenehm, weil die Maschine nur zu 70 ausgelastet war. Wir haben die erste Nacht in Ft. Lauderdale im Hotel Sheraton Yankee Clipper bernachtet. Das Hotel ist schon etwas angejahrt (seit unserem letzten Besuch vor 13 Jahren hat sich nichts gendert) aber es hat eine tolle Lage direkt am Strand.

Am nchsten Tag sind wir dann mit dem Taxi zum Schiff. Die Einschiffung ging problemlos, fr jedes Deck standen min. 3 Schalter offen. So konnten wir schon nach kurzer Zeit an Bord gehen.

Das Schiff:
Die Caribbean Princess ist das letzte Schiff der Grand Klasse . Sie wurde 2004 gebaut und ist das letzte Schiff, das mit dem markanten Henkel am Heck gebaut wurde. Mit ca. 113.000 BRZ und Platz fr 3300 Passagiere gehrt sich nach den Voyager Klasse von RCCL zu den grten Schiffen. Und das hat man auch gemerkt.Die 3280 Passagiere, die mit an Bord waren haben sich auf diesem riesigen Schiff so verteilt, das man oft das Gefhl hatte, das Schiff wre nicht ausgebucht. Es gab immer und fast berall gengend freie Liegesthle, es gab keine Schlangen am Buffet, und abends waren berall Pltze zu bekommen.

Kabine
Die Kabinen sind sehr geschickt aufgeteilt und haben durch eine Trennwand quasi einen begehbaren Kleiderschrank. Allerdings sind Sie 2 m kleiner als z.b. bei Carnival oder Costa und das merkt man schon.Die Ausstattung der Kabinen ist mit Mini bar und Fernsehen i.o. Allerdings fand ich es fr ein neu gebautes Schiff ungewhnlich, das die Fernseher nicht interaktiv waren. Was bei Costa und RCCL schon lange mglich ist, z.b. Bordrechnung ansehen, Landausflge buchen usw. ist bei Princess also leider nicht mglich

ffentliche Rume
Das Atrium ist sehr elegant und edel eingerichtet aber kleiner (nur ber 3 Decks) als man es bei so einem Riesenschiff vermuten konnte. berhaupt hatte man aufgrund der Raumaufteilung oft das Gefhl auf einen viel kleineren Schiff unterwegs zu sein, was durchaus von Princess auch beabsichtigt ist. Im englischen nennt sich das Small ship feel - big ship choice. Und das kann man nur unterstreichen. Das Schiff bietet eine Vielzahl von Bars und Lounges, Neben dem 900 Pltze groe Theater gibt es noch 2 weitere Lounges (Explorer Lounge und Club Fusion) die mit Bhnen ausgestattet sind. Dadurch konnte abends eine breite Palette von Aktivitten (z.B. Revueshow im Theater, gleichzeitig Comedyshow in der Explorer Lounge und Schlager Contest im Club Fusion).

Die Einrichtung aller Rume trifft den europischen und besonders den britischen Geschmack. Alles ist sehr edel und hochwertig, aber leider auch etwas zu einfrmig gestaltet. Die Getrnkepreise sind ok. und liegen auf dem Standardniveau. ( Softdrink $ 1,50, Bier $ 4,50, Cocktail von $4,90 bis 7,90 (jeweils + 15 Prozent Service Zuschlag)

Das Abendhilight war fr mich jedoch der Skywalker Nightclub mit einer tollen Atmosphre und wirklich fetziger Musik. Auch der Blick vom Heckspoiler aus ber das ganze Schiff war faszinierend.

Eine sehr gute Idee ist das Anytime Dining System. Neben einem klassischen Restaurant mit 2 Sitzungen und traditioneller Tischordnung gab es noch 2 fast identisch ausgestattet Restaurants, wo man sich entweder bereits am Tag einen Tisch reservieren lassen konnte, oder auch einfach auf Verdacht kommen konnte (die Wartezeit in diesem Fall hchstens 15 Minuten). Die ffnungszeiten waren angenehm lang ( von 17.30 h bis 22.00 h) Das Men ist in allen 3 Restaurants gleich.Zustzlich besteht noch die Mglichkeiten am Buffet im Horizon Court oder im Caf Caribe zu Essen.

Gegen Zuzahlung von $15 kann man auch im Sterling Steakhouse riesige Steaks in einem tollen Ambiente genieen oder fr $ 20 im Nobelitaliener Sabatini den Kampf mit bis zu 18 (!) Gngen aufnehmen. (Zuzahlung hier $20,-) Mein Tipp: unbedingt ausprobieren. Dass Essen ist ein Erlebnis !

Die Auendecks
Bei noch keinem anderen Schiff haben wir eine solche Vielzahl an Pools und Deckflche gesehen. Auf Deck 18 ganz von liegt der Tennis/Basketballplatz recht windgeschtzt. Dahinter folgt der Lotus Spa Pool, der nur fr Erwachsene reserviert ist. Hier ist es immer schn ruhig gewesen. Toll war, dass in dem Pool eine leistungsfhige Gegenstromanlage eingebaut war, so das man richtig ernsthaft schwimmen konnte. Direkt hinter dem Pool kamen noch einige Liegeflchen, die ebenfalls durch Glaswnde windgeschtzt waren.Am vorderen Hauptpool war immer am meisten los. Hier gab es tagsber Livemusik und die blichen mehr oder weniger lustigen Spiele. Jedenfalls war hier immer was los, aber es war oft sehr laut.

Zwischen den beiden Hauptpools folgt die Eisdiele mit wirklichen Leckeren Eisbechern ( ca. $ 3,50) Dann folgte der 2.te Hauptpool mit der riesigen Movie unter the Stars Leinwand. Der Riesenbildschirm hatte wirklich ein tolles Bild und es gab auch Dolby Digital Ton. Abends war das auch, obwohl nur englischsprachige Filme liefen, ganz toll, tagsber hingegen zumindest fr uns schwer zu ertragen. Wenn man einen Liegestuhl hatte, der nicht im Sichtbereich der Leinwand lag, hatte man angesichts der den ganzen Tag laufenden Actionfilme stndig den Eindruck das Schiff wrde explodieren. An diesem Pool sollten sich auch Familien und Kinder aufhalten. Allerdings erschliet sich mir hier die amerikanische Auffassung von Jugendschutz nicht so richtig. Einerseits wurde meine Frau noch im zarten Alter von 36 im Nightclub um Ihren Ausweis gebeten, da der Zutritt erst ab 21 erlaubt war, anderseits liefen aber nachmittags am Familienpool Filme, die hier erst ab 16 freigegeben sind ( z.B. Mission impossible oder auch Jurassic Park)

Wir konnten mit unseren 4 jhrigen Zwillingen jedenfalls nur flchten. Es ist meines Erachtens nicht so lustig wenn, wie geschehen, unser kleiner Sohn beim Weg zum hinteren Pool fragt "Papa, wessen Arm hat den der Dinosaurier da im Maul."

Wir sind jedenfalls noch weiter nach hinten umgezogen. Dort befand sich noch ein kleiner Pool, Whirlpool und auch das Kinderbecken. Hier war es immer ruhig und friedlich. ganz am Heck unter dem Nightclub gab es noch einen Pool nur fr Erwachsene. Ohne Kinder wre dieser Pool unter Garantie mein Lieblingsplatz gewesen. brigens gibt es auch jede Menge Bars an Deck ( 4 Stck) zustzlich noch ein Pizzastand und einen Grill an Deck.Bis auf den Movie Pool fand ich die Auenbereich ganz hervorragend gelst. Ungewhnlich ist allerdings, das die Poolhandtcher jeweils morgens in die Kabine gebracht werden und das an Deck keine Handtcher erhltlich sind. Das ist aber Gewhnungssache, wir sind ganz gut damit zurechtgekommen.

Durch unsere Kids knnen wir auch beim Kidsclub mitreden. Dieser ist sehr schn gemacht und hat auch lange geffnet. Unsere Kids haben sich trotz der Sprachprobleme dort sehr wohl gefhlt.

Der Service und das Essen
Der Service an den Bars und auf Deck war, wie auch von anderen Reedereien gewohnt klasse! Hier gab es nichts zu meckern, alle waren stets freundlich und bemht. Unser Kabinensteward war spitze !

Der absolute Hhepunkt bei Princess ist jedoch das Essen. Whrend man bei Costa und RCCL inzwischen den Kostendruck beim Essen schon merkt, hatte man bei Princess den Eindruck der Koch htte einen unbegrenzten Etat.

Schon das Mittagsbffet am Einschiffungstag war unter das Thema Seafood gestellt und es gab von Crablegs ber Shrimps bis hin zu Fischfilet alles was man sich vorstellen kann. berhaupt waren die Buffets an Bord so umfangreich und vor allem auch lecker, das es die Servicerestaurants schwer hatten dagegen anzustinken. Selbst das obligatorische Oktoberfest wurde essenmig regelrecht zelebriert. Hier beschrnkte sich das Angebot nicht nur auf Bratwurst und Sauerkraut, nein es gab sogar echte Semmelkndel und berhaupt alles was das deutsche (und anscheinend auch amerikanische) Herz begehrt.

Alles in allem sind die Buffets zwar nicht so umfangreich, aber qualitativ sogar besser als die viel gerhmten Aida Buffets Auf jeden Fall aber das beste, was ich je auf amerikanischen Schiffen erleben durfte.

Aber auch in den Hauptrestaurants konnte man hervorragend essen. Neben der abwechslungsreichen und guten Abendauswahl gab es auch noch 4 stndige Gerichte, darunter auch ein wirklich Gutes Filet Mignon.
Der Harken 7 Tage = + 2,5 KG und ich glaube da bin ich hchstens im Durchschnitt.

Die Ziele in Kurzform:
1.Princess Cays
Diese Privatinsel von Princess gehrt zu den Bahamas. Wir wurden dort ausgetendert. Die Insel verfgt ber einen wunderschnen breiten Strand mit einigen Geschften uns sogar einem Spielplatz mit Pool. Mittags gab es ein tolles Buffet. Schn war auch, dass berall Trinkwasserbehlter aufgestellt wurden.Alles in allem, ein toller entspannender Tag.

2.Ochos Rios Jamaika
Diese Teil von Jamaika ist irgendwie nicht unser Fall, man liegt an einem Industriehafen. Die Stadt besteht nur aus Souveniergeschften und stndig wollte man uns einen Joint andrehen. Ich war fast versucht einen zu nehmen, denn nur so konnte man diesen Ort ertragen. Sehenswert sind hier nur die Dune River Falls, aber die kannten wir schon, so sind wir bald wieder auf das Schiff geflchtet.

3.Grand Cayman
Der richtige Ort um seine Geldkoffer loszuwerden. Leider hatten wir an diesem Tag recht viel Seegang, dadurch hat sich das austendern leider sehr in die Lnge gezogen. Der Ort selbst ist nicht sehr spannend, aber der berhmte 7 Mile Beach ist wirklich sehr schn. Hier haben wir einen ruhigen Strandtag verbracht.

4.Cozumel Mexiko
Im Mrz diesen Jahres mussten die Schiffe hier noch tendern, aber jetzt war die Hafenmole wieder hergestellt. Princess liegt im Gegensatz zu Costa und Carnival direkt gegenber der Stadt, die wirklich recht sehenswerte Ecken bietet. Durch die Kinder konnten wir leider den Ausflug zu der alten Maya Stadt nicht mitmachen, aber Mitpassagiere sagten uns dieser wre sehr interessant gewesen.

Alles in allem waren wir sehr traurig schon nach einer Woche wieder von Bord zu mssen. Die Ausschiffung klappte brigens auch problemlos und zgig.

Wir waren dann noch ein paar Tage in Miami Beach. Dort wohnten wir im "The palms Hotel". Dieses ist brigens wirklich empfehlenswert. Es liegt ca. 1/2 Std. Fuweg nrdlich des Artdeco Distrikt, aber dafr direkt am Strand. Es ist sehr gepflegt und elegant im Kolonialstil eingerichtet.
Der Chef ist Deutscher und somit gab es sogar richtige Brtchen und Graubrot !

Alles in allem eine sehr gelungene Reise. Es war unsere erste Reise auf Princess, wird aber garantiert nicht die letzte gewesen sein.

Bernd Jaeger


Datum des Eintrages 04.11.2006, 20.16